Vermieter-Software Vergleich 2026: 7 Anbieter im Überblick

Vermieter-Software im Vergleich: 7 Programme für private Vermieter mit Preisen, Bankabgleich, Mieterportal, Anlage V und Abgrenzung zur Hausverwaltungssoftware.

19 Min. Lesezeit
Vermieter-Software Vergleich 2026: 7 Anbieter im Überblick - Ratgeber für Vermieter | vermieter1.de

Vermieter-Software führt Immobilien, Mieter, Mietverträge, Zahlungen und Dokumente an einem Ort zusammen und nutzt diese Daten für Nebenkostenabrechnung, Mieterhöhung und Steuererklärung weiter. Statt Ordner, Excel-Tabelle und Kontoauszug getrennt zu pflegen, erfassen Sie jede Angabe einmal. Das Angebot reicht von kostenlosen Einstiegstarifen über Abos nach Einheitenzahl bis zu Windows-Programmen, die sich eher an Hausverwaltungen richten.

Dieser Vergleich stellt sieben Anbieter nach denselben Kriterien nebeneinander. Der Schwerpunkt liegt auf der laufenden Verwaltung: Zahlungen und Bankabgleich, Mieterportal, Dokumente und Vorlagen, Steuerunterlagen, Zusammenarbeit und Datenschutz. Wie die Programme die Nebenkosten- und Heizkostenabrechnung im Detail lösen, behandelt der Vergleich von Nebenkostenabrechnung-Software.

Transparenzhinweis: Dieser Vergleich stammt von vermieter1.de, einem der sieben verglichenen Anbieter. Die Angaben zu den übrigen Programmen beruhen ausschließlich auf deren öffentlichen Websites, Preislisten und Handbüchern, abgerufen am 28.09.2026. Mit eigenen Testkonten haben wir diese Programme nicht geprüft. Wo wir eine Angabe nicht belegen konnten, steht „keine Angabe“. Methodik und Quellen finden Sie am Ende des Artikels.

Das Wichtigste in Kürze

  • Sieben Anbieter: vermieter1.de, objego, immocloud, hellohousing, rentably, WISO Vermieter 365 und Hausverwalter 365 von Buhl sowie VermietenPlus von ImmoScout24.
  • Kostenlos starten: Dauerhaft kostenlose Tarife haben vermieter1.de (eine Wohnung, mit Nebenkosten- und Heizkostenabrechnung), objego und rentably (jeweils ohne Nebenkostenabrechnung). Die Testphasen reichen von 14 Tagen (vermieter1.de Basic und Pro) bis 45 Tage (immocloud).
  • Preismodelle: Preis je Einheit (VermietenPlus, objego beim Paket „Nebenkosten“), Stufen nach Einheiten oder Immobilien (vermieter1.de, immocloud, hellohousing, WISO) oder eine Pauschale (rentably Pro). Für 15 Einheiten liegen die Listenpreise im Preisbeispiel zwischen 74,99 und 285,12 Euro im ersten Jahr, teils netto, teils brutto.
  • Besonderheiten: Apps für iOS und Android bietet immocloud. Mehrere Benutzer nennen immocloud ab Investor und rentably im Pro-Tarif. WISO Vermieter übergibt Daten an die Steuersoftware WISO Steuer, VermietenPlus verbindet die Verwaltung mit Inseraten auf ImmoScout24.
  • Hausverwaltung: Wer fremdes Eigentum oder eine Eigentümergemeinschaft verwaltet, braucht Funktionen wie Buchhaltung, SEPA-Lastschrift und Hausgeldabrechnung. Diese bieten nur einige der verglichenen Programme.

Die sieben Programme im Überblick

Zielgruppe, Plattform und Preis

Programm (Anbieter)Zielgruppe laut AnbieterPlattformEinstiegspreis laut AnbieterKostenlos nutzen oder testen
vermieter1.deprivate Vermieter; eigene Tarife für HausverwaltungenWeb-AppFree 0 € für 1 Wohnung; Basic 79 € netto (94,01 € brutto) pro Jahr, bis 5 EinheitenFree ohne Zeitlimit; Basic und Pro 14 Tage
objego (ista SE)private Vermieter, empfohlen bis 70 NutzeinheitenWeb-AppBasics 0 €; Paket „Verwaltung“ 7,95 € pro Monat inkl. MwSt.Basics ohne Zeitlimit
immocloud (immocloud GmbH)private Vermieter, Investoren, HausverwaltungenWeb-App, Apps für iOS und AndroidStarter 9,99 € netto pro Monat bei 12 Monaten, bis 5 Einheiten45 Tage
hellohousing (Hello Housing GmbH)private Vermieter und HausverwaltungenWeb-AppStarter 4,50 € pro Monat, 1 Immobilie30 Tage
rentably (sober care GmbH)private VermieterWeb-AppBasic 0 €; Pro ab 54,00 € pro Jahr zzgl. MwSt. bis 5 EinheitenBasic ohne Zeitlimit; Pro 30 Tage
WISO Vermieter 365 und Hausverwalter 365 (Buhl Data Service)private Vermieter; Hausverwalter 365 auch für VerwalterVermieter: Web-App, optional Windows; Hausverwalter: WindowsVermieter 34,99 € pro Jahr inkl. MwSt., bis 5 WohneinheitenTest im Browser, Testversion Hausverwalter
VermietenPlus (Immobilien Scout GmbH)private Vermieteronline im ImmoScout24-Konto9,90 € pro Monat inkl. 1 Wohneinheit, je weitere 0,99 €30 Tage

hellohousing nennt in der Tarifübersicht keinen Hinweis zur Mehrwertsteuer; nach § 4 der AGB verstehen sich die Preise in der WebApp einschließlich Umsatzsteuer. Auch bei VermietenPlus haben wir keine Angabe dazu gefunden, ob der Preis netto oder brutto gilt.

Verwaltungsfunktionen

ProgrammBankabgleichMieterportalDokumente und VorlagenAnlage VNebenkosten und HeizkostenMehrere Benutzer
vermieter1.deja, erstes Konto in Basic und Pro inklusiveja, in den BezahltarifenDokumentenablage; Dokument-Generator mit 5 Vorlagen in den BezahltarifenVorbereitung und Export, in den Bezahltarifenja, auch im Free-Tarifkeine Angabe
objegoja; Mieteingangskontrolle im Paket „Verwaltung“keine Angabe1 GB kostenlos; über 30 Vorlagen im Paket „Verwaltung“Excel-Export für bestimmte ObjekttypenPaket „Nebenkosten“; Heizkosten nur Gaszentralheizungkeine Angabe
immocloudja, alle Tarifeab ManagerDokumentenverwaltung; digitaler Mietvertrag gegen Aufpreisausgefülltes PDFNebenkosten ja; Heizkosten über Zähler oder externe Abrechnungab Investor
hellohousingab Premiumim Professional-TarifAblage 100 MB bis 2 GB; NachrichtenvorlagenDatenexport ab PremiumNebenkosten ab Starter; Heizkosten ab Premiumkeine Angabe
rentablyProPro200 MB bis 2 GB; Standard-Vorlagen, Dokument-Assistent in ProProBetriebskostenabrechnung in Pro; Heizkosten nach HeizKV keine AngabePro
WISO Vermieter 365Mieteingangsprüfung über finanzblickkeine AngabeMietvertrags-Assistent, MusterschreibenVorbereitung für WISO Steuerjakeine Angabe
VermietenPlusautomatischer Mieteingangscheckkeine AngabeDokumentenablage und Vorlagenkeine AngabeNebenkosten ja; Heizkosten keine Angabekeine Angabe

„Keine Angabe“ heißt: Auf den öffentlichen Seiten des Anbieters haben wir am 28.09.2026 keine Aussage dazu gefunden. Das bedeutet nicht, dass die Funktion fehlt.

Preisbeispiel: 15 Einheiten, ein Jahr

Angenommen werden 15 vermietete Wohnungen in ein bis zwei Häusern. Verglichen wird der Tarif, der laut Preisliste 15 Einheiten abdeckt und Bankabgleich sowie Nebenkostenabrechnung enthält, soweit der Anbieter beides anbietet.

ProgrammTarifKosten laut PreislisteHinweis
vermieter1.dePro, bis 25 Einheiten179,00 € netto (213,01 € brutto) pro Jahrerstes Bankkonto enthalten
objego„Verwaltung“ und „Nebenkosten“: (7,95 € + 15 × 0,95 €) × 12266,40 € inkl. MwSt. pro Jahr12 Monate Mindestlaufzeit
immocloudManager bis 15 Einheiten, 12 × 15,99 €191,88 € netto (228,34 € brutto) pro JahrMieterportal enthalten
hellohousingPremium, 12 × 9,50 €114,00 € pro Jahrmit Mieterportal (Professional): 234,00 €
rentablyPro, jährliche Zahlung108,00 € zzgl. MwSt. (128,52 € brutto) pro Jahrkeine Grenze bei den Einheiten
WISO Vermieter 365Abo und 2 Module „Wohneinheiten“34,99 € + 2 × 20,00 € = 74,99 € inkl. MwSt. im ersten JahrModule laut Produktseite zum Abo hinzubuchbar, bis 20 Einheiten
VermietenPlus12 × (9,90 € + 14 × 0,99 €)285,12 € pro JahrMwSt.: keine Angabe

Das Beispiel enthält nur Listenpreise. Zusatzleistungen wie Briefversand, SMS, digitale Mietverträge, weitere Bankkonten oder Rechtsberatungsmodule sind nicht eingerechnet. Bei vermieter1.de kostet jedes weitere Bankkonto 3,90 Euro netto im Monat; im Lifetime-Tarif wird jedes Konto berechnet.

Worauf es bei einer Vermieter-Software ankommt

Die folgenden Kriterien haben wir für alle Anbieter gleich angelegt. Sie eignen sich auch als Checkliste für einen eigenen Test.

Mieter und Mietverhältnisse. Die Software sollte Mietverträge mit Beginn, Ende, Miete, Vorauszahlungen und Kaution abbilden und bei einem Mieterwechsel die Historie erhalten. Ein Import aus Excel oder CSV spart beim Umstieg Zeit. Wie sich digitale und analoge Verwaltung im Alltag unterscheiden, beschreibt der Artikel Mieterverwaltung digital vs. analog.

Zahlungen und Bankabgleich. Kern der laufenden Verwaltung ist der Abgleich von Soll und Ist: Welche Miete ist fällig, was ist eingegangen, was fehlt? Mit angebundenem Bankkonto ordnen die Programme Eingänge automatisch zu. Der Zugriff läuft in der Regel über Kontoinformationsdienste nach der Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 und ist lesend. Wie Sie bei Rückständen vorgehen, zeigt die Anleitung zum Mietrückstand.

Mieterhöhungen. Indexmiete (§ 557b BGB), Staffelmiete (§ 557a BGB) und Erhöhung auf die ortsübliche Vergleichsmiete (§ 558 BGB) haben eigene Fristen und Grenzen. Eine Software kann Termine überwachen und Beträge berechnen, die rechtliche Prüfung ersetzt sie nicht. Hintergrund liefert der Artikel Mieterhöhung rechtssicher durchsetzen.

Abrechnung. Die meisten Programme erstellen die Nebenkostenabrechnung, bei der Heizkostenabrechnung nach Heizkostenverordnung unterscheiden sie sich stark. Einzelheiten stehen im Vergleich von Nebenkostenabrechnung-Software.

Mieterportal und Kommunikation. Über ein Portal melden Mieter Zählerstände und Anliegen und rufen Abrechnungen ab. Das spart Rückfragen, setzt aber voraus, dass die Mieter es nutzen.

Dokumente und Vorlagen. Eine Ablage je Immobilie und Mietverhältnis, dazu Vorlagen für Mietvertrag, Hausordnung oder Mahnung. Vorlagen erleichtern die Arbeit, ob eine Klausel im Einzelfall wirksam ist, müssen Sie selbst prüfen.

Steuer. Einnahmen und Werbungskosten fließen in die Anlage V. Die Programme bereiten diese Daten unterschiedlich auf: als Excel-Tabelle, als ausgefülltes PDF, als Übergabe an eine Steuersoftware oder als DATEV-Export für den Steuerberater. Eine Übermittlung an ELSTER direkt aus der Vermieter-Software haben wir bei keinem der verglichenen Anbieter gefunden; bei Buhl übernehmen Sie die Daten dafür in die separate Steuersoftware WISO Steuer. Wie die Abschreibung in die Anlage V einfließt, erklärt der Artikel zur Abschreibung (AfA) bei Vermietung; die Vorbereitung in vermieter1.de beschreibt die Seite Anlage V.

Zusammenarbeit und Zugriff. Verwalten mehrere Personen gemeinsam, etwa Ehepartner oder eine Erbengemeinschaft, sind getrennte Benutzerzugänge hilfreich. Wer viel unterwegs ist, profitiert von einer App oder einer Web-App, die auf dem Smartphone gut bedienbar ist.

Datenschutz. Sie verarbeiten personenbezogene Daten Ihrer Mieter. Achten Sie auf einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO, den Serverstandort und Exportmöglichkeiten.

Kosten und Wechsel. Rechnen Sie den Preis mit Ihrer Einheitenzahl und der erwarteten Entwicklung durch. Prüfen Sie Mindestlaufzeit, Kündigungsfrist und ob Sie Ihre Daten bei einem Wechsel exportieren können.

Vermieter-Software oder Hausverwaltungssoftware?

Viele Suchende verwenden „Hausverwaltungssoftware“ und „Vermieter-Software“ gleichbedeutend. Die Anforderungen unterscheiden sich aber. Wer eigene Wohnungen vermietet, braucht vor allem Mieter, Zahlungen, Abrechnung und Steuerunterlagen. Eine Hausverwaltung betreut fremdes Eigentum und braucht zusätzlich eine vollständige Buchhaltung mit Konten, SEPA-Lastschriften, mehrere Arbeitsplätze und bei Eigentümergemeinschaften Hausgeld, Wirtschaftsplan und Jahresabrechnung nach § 28 WEG.

Im Vergleich decken diesen Bereich ab:

  • WISO Hausverwalter 365 (Windows): laut Leistungsübersicht mit WEG-Verwaltung, Hausgeldabrechnung, Wirtschaftsplan, Rücklagen, Buchungskonten, Online-Banking mit Mietabgleich, SEPA-Lastschriften und Mahnfunktion. Start kostet 75,99 Euro pro Jahr für 10 Wohn- und Gewerbeeinheiten, Plus 95,99 Euro pro Jahr für 25, jeweils im Abo inklusive Mehrwertsteuer; Plus lässt sich bis 400 Einheiten erweitern.
  • vermieter1.de bietet für Hausverwaltungen die Tarife Starter (39,90 Euro netto im Monat oder 399 Euro netto im Jahr, bis 50 Einheiten und 2 WEG-Gemeinschaften) und Professional (89,90 Euro netto im Monat oder 899 Euro netto im Jahr, unbegrenzte Einheiten und WEG-Gemeinschaften, DATEV-Export). Für private Konten ist die WEG-Verwaltung ein Zusatzmodul für 9,90 Euro im Monat, 99 Euro im Jahr oder 299 Euro einmalig, jeweils netto.
  • immocloud nennt mit Tycoon einen Tarif für Haus- und Mietverwalter ab 50 Einheiten, Preis auf Anfrage; die WEG-Hausgeldabrechnung deckt immocloud laut FAQ nicht ab.
  • hellohousing richtet sich laut Website auch an professionelle Hausverwaltungen.

Für größere Verwaltungen gibt es spezialisierte Anbieter, die nicht Teil dieses Vergleichs sind. Die DOMUS Software AG etwa beschreibt DOMUS 1000 als Basislösung für Immobilienverwaltungen bis 500 Verwaltungseinheiten; eine öffentliche Preisliste haben wir nicht gefunden, Angebote gibt es auf Anfrage.

Die Anbieter im Einzelnen

Die Reihenfolge ist keine Rangfolge. vermieter1.de steht als Anbieter dieses Vergleichs an erster Stelle, die übrigen Programme folgen in der Reihenfolge der Tabellen.

vermieter1.de

Für wen: private Vermieter, die ihre Wohnungen selbst verwalten, dazu eigene Tarife für Hausverwaltungen. Web-App im Browser, Server bei Hetzner in Nürnberg und Falkenstein. Die Software ist seit 2025 am Markt.

Preise: Free für eine Wohnung ohne Zeitlimit. Basic 79 Euro netto (94,01 Euro brutto) pro Jahr für bis zu 5 Einheiten, Pro 179 Euro netto (213,01 Euro brutto) pro Jahr für bis zu 25 Einheiten, beide 14 Tage kostenlos testbar. Lifetime als Einmalzahlung für unbegrenzt viele Einheiten, nur für private Vermieter: bis 30.09.2026 einmalig 449 Euro netto (534,31 Euro brutto), ab 01.10.2026 einmalig 549 Euro netto (653,31 Euro brutto). Bankkonten verbinden kostet 3,90 Euro netto je Konto und Monat; das erste Konto ist in Basic, Pro und den Tarifen für Hausverwaltungen enthalten. Für Neukunden gilt eine Geld-zurück-Garantie von 30 Tagen. Details auf der Seite Preise.

Verwaltung: Die Mieterverwaltung führt Mieter und Mietverhältnisse mit Historie, mit Import aus Excel oder CSV und Export gespeicherter Mieterdaten. Mieterhöhungen auf die Vergleichsmiete mit Prüfhinweisen zu Wartefrist und Kappungsgrenze, Indexmieten und Staffelmieten lassen sich vorbereiten. Die Zahlungsübersicht vergleicht Sollstellungen mit Eingängen; bei verbundenem Konto über BANKSapi, nur mit Lesezugriff, werden eindeutige Mietzahlungen zugeordnet. Im Mieterportal reichen Mieter Zählerstände mit Foto ein, eröffnen Tickets und rufen ihre Abrechnungen ab. Der Dokument-Generator erstellt Mietvertrag, Hausordnung, Reinigungsplan, Müllplan und Datenschutzinformation aus den Stammdaten. Dazu kommen Anlage-V-Vorbereitung ohne ELSTER-Übermittlung, ein Finanzüberblick mit Cashflow und steuerlichem Ergebnis, Kautionsverwaltung, Besichtigungen, Bewerbermanagement, digitale Wohnungsübergabe mit Offline-Nutzung, Aufgaben, Energieverträge, Dienstleister, Rücklagen- und Sanierungsplanung sowie eine Stromabrechnung. Die Nebenkostenabrechnung und die Heizkostenabrechnung sind auch im Free-Tarif enthalten.

Einschränkungen: Nicht im Free-Tarif enthalten sind unter anderem Wohnungsübergabe, Besichtigungen und Bewerbermanagement, Mieterhöhungen, die Einladung von Mietern ins Mieterportal, Anlage V und Jahresübersicht sowie der Dokument-Generator. Es gibt kein Windows-Programm und keine eigenen Apps für iOS oder Android; die Web-App läuft im Browser auch auf Smartphone und Tablet. Zugänge für mehrere Benutzer sind auf den Funktionsseiten nicht beschrieben. Der DATEV-Export gehört zum Tarif Professional für Hausverwaltungen. Die Testphase ist mit 14 Tagen kürzer als bei immocloud, hellohousing oder rentably.

objego

Für wen: private Vermieter; der Anbieter empfiehlt höchstens 70 Nutzeinheiten. Anbieter ist die ista SE aus Essen. Web-App ohne Installation, Daten in einem nach ISO 27001 zertifizierten Rechenzentrum in den Niederlanden.

Preise: Basics ohne Zeitlimit kostenlos. Paket „Verwaltung“ 7,95 Euro im Monat für alle Mieteinheiten, Paket „Nebenkosten“ 0,95 Euro je Mieteinheit und Monat, jeweils inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer, mit 12 Monaten Mindestlaufzeit und monatlicher Abrechnung.

Verwaltung: In den Basics verwalten Sie unbegrenzt viele Immobilien, behalten die Finanzen im Blick und legen Dokumente auf 1 GB Speicher ab. Das Paket „Verwaltung“ ergänzt über 30 Vorlagen, etwa Mietverträge und Mahnungen, den Import von Rechnungen mit automatischer Erkennung, Einnahmen und Ausgaben mit Excel-Export, eine automatische Kontrolle der Mieteingänge und unbegrenzten Speicher. Das Bankkonto wird über den Dienstleister finAPI angebunden. Für die Anlage V stellt objego die Daten in einer Excel-Tabelle zusammen, laut FAQ derzeit nur für Mehrfamilienhäuser, Wohn- und Geschäftshäuser und Gewerbeeinheiten. Ein Mietpreisrechner gehört zum Paket „Nebenkosten“.

Einschränkungen: Zu einem Mieterportal, zu Apps und zu mehreren Benutzern haben wir keine Angabe gefunden. Die Heizkostenabrechnung ist auf Gaszentralheizungen und Selbstableser beschränkt. objego steht laut FAQ nur für Immobilien in Deutschland zur Verfügung.

immocloud

Für wen: private Vermieter, Investoren und Hausverwaltungen. Anbieter ist die immocloud GmbH aus Düsseldorf. Web-App und Apps für iOS und Android, Daten laut Anbieter auf eigenen Servern in einem Rechenzentrum in Leipzig.

Preise: Starter 9,99 Euro netto pro Monat für bis zu 5 Einheiten, Manager 15,99 Euro für bis zu 15 und 25,99 Euro für bis zu 30 Einheiten, Investor 39,99 Euro für bis zu 50 Einheiten, jeweils netto bei 12 Monaten Laufzeit; bei 3 Monaten Laufzeit sind die Monatspreise höher. Ab 50 Einheiten gibt es den Tarif Tycoon auf Anfrage. Test 45 Tage ohne Zahlungsdaten.

Verwaltung: In allen Tarifen enthalten sind Bankanbindung mit automatischer Mietbuchung, Finanzverwaltung, Vorgangsmanagement für Aufgaben und Fristen, Kontaktverwaltung, Direktnachrichten per E-Mail, ein Berichte-Center mit Anlage V als ausgefülltem PDF und EÜR als Excel-Datei, DATEV-Export, Dokumentenverwaltung, KI-Belegerfassung, Zählermanagement und die mobile App mit Übergabeprotokoll. Ab dem Manager-Tarif kommen Mieterportal, SMS an Mieter und eine E-Mail-Adresse für den Dokumenteneingang hinzu, ab Investor mehrere Benutzer. Mietverträge lassen sich in Kooperation mit dem Haus & Grund Verlag Dortmund digital erstellen und signieren; Staffel- und Indexmiete werden laut Anbieter unterstützt. Daten lassen sich jederzeit als Excel oder CSV exportieren.

Einschränkungen: Briefversand, SMS und digitale Mietverträge kosten extra. Die Mindestlaufzeit beträgt drei oder zwölf Monate mit Verlängerung um denselben Zeitraum. Die WEG-Hausgeldabrechnung deckt immocloud laut FAQ nicht ab. Eine eigene Heizkostenabrechnung nach Heizkostenverordnung haben wir auf den Seiten nicht beschrieben gefunden.

hellohousing

Für wen: private Vermieter und Hausverwaltungen. Anbieter ist die Hello Housing GmbH aus Berlin. Web-App für Smartphone, Tablet und PC, laut Anbieter auf Servern in Westeuropa.

Preise: Starter 4,50 Euro pro Monat für 1 Immobilie mit bis zu 9 Mieteinheiten, Premium 9,50 Euro für 2 Immobilien mit bis zu 25 Einheiten je Immobilie, Professional 19,50 Euro für 5 Immobilien mit bis zu 50 Einheiten je Immobilie; im Professional-Tarif kostet jede weitere Immobilie 4,50 Euro im Monat. Die Tarife sind monatlich kündbar, der Test läuft 30 Tage ohne Zahlungsmittel.

Verwaltung: Belege werden per KI-Texterkennung erfasst, Nachrichten gehen per E-Mail oder als digitaler Brief an die Mieter, auf Basis dynamischer Vorlagen. Ab Premium kommen Bankanbindung mit automatischer Mieteingangskontrolle, Datenexport für die Anlage V, Heizkostenabrechnung, Abrechnungen für Gewerbe und ein eigenes Logo hinzu. Im Professional-Tarif gibt es das Mieterportal für Nachrichten, Dokumente, Abrechnungen und Verbräuche sowie die Einbindung von Funkzählern mit monatlicher Verbrauchsinformation.

Einschränkungen: Bankanbindung und Anlage V setzen Premium voraus, das Mieterportal den Professional-Tarif. Die Tarife begrenzen Immobilien und Einheiten je Immobilie. Zu Apps und mehreren Benutzern haben wir keine Angabe gefunden.

rentably

Für wen: private Vermieter; laut Website auch Hausverwaltungen und Investoren. Anbieter ist die sober care GmbH aus Berlin. Web-App, Daten laut Anbieter auf Servern in Deutschland.

Preise: Basic dauerhaft kostenlos. Pro kostet bei jährlicher Zahlung 108,00 Euro pro Jahr zuzüglich Mehrwertsteuer ohne Grenze bei den Einheiten, für bis zu 5 Einheiten ab 54,00 Euro pro Jahr; monatliche Zahlung ist teurer. Keine Mindestlaufzeit, monatlich oder jährlich kündbar. Nach der Registrierung sind 30 Tage alle Pro-Funktionen freigeschaltet, danach wechselt das Konto ohne Zahlungsdaten automatisch in Basic.

Verwaltung: Basic umfasst unbegrenzt viele Immobilien, Mieter und Einheiten, Einnahmen und Ausgaben, die Verfolgung der Mieteingänge, Zähler und Ablesungen, 200 MB Speicher und Standard-Vorlagen. Pro ergänzt automatischen Bankabgleich, Ticketsystem und Nachrichten, Mieterportal, Betriebskostenabrechnung, Mahnwesen und Indexmiete, Cashflow, Finanzanalyse und Anlage V, Restschuldberechnung, Dokument-Assistent, Briefversand über LetterXpress, Konten für mehrere Benutzer, 2 GB Speicher und eine Anbindung für KI-Assistenten wie ChatGPT und Claude.

Einschränkungen: Betriebskostenabrechnung, Bankabgleich und Mieterportal gehören nicht zum kostenlosen Basic-Tarif. Zu einer Heizkostenabrechnung nach Heizkostenverordnung und zur CO2-Aufteilung haben wir keine Angabe gefunden. Für Eigentümergemeinschaften lassen sich laut FAQ Hausgeld-Zahlungen erfassen; das Programm ist primär für private Vermieter und Eigentümer konzipiert.

WISO Vermieter 365 und WISO Hausverwalter 365 (Buhl)

Für wen: WISO Vermieter 365 richtet sich an private Vermieter ohne Umsatzsteuerausweis, WISO Hausverwalter 365 zusätzlich an Verwalter mit Gewerbe und Eigentümergemeinschaften. Anbieter ist die Buhl Data Service GmbH. Vermieter 365 läuft im Browser und optional als Windows-Programm, laut Anbieter auf Servern in Deutschland. Hausverwalter 365 ist ein Windows-Programm.

Preise: Vermieter 365 kostet 34,99 Euro pro Jahr inklusive Mehrwertsteuer im Abo oder 49,99 Euro als Einzelkauf mit 365 Tagen Laufzeit, für 5 Wohneinheiten; Module zu je 20,00 Euro erweitern um 5 Einheiten bis maximal 20. Hausverwalter 365 kostet im Abo 75,99 Euro (Start, 10 Einheiten) oder 95,99 Euro (Plus, 25 Einheiten) pro Jahr inklusive Mehrwertsteuer.

Verwaltung: Vermieter 365 bietet laut Produktseite Stammdaten-, Zähler- und Rechnungsverwaltung, Nebenkosten- und Heizkostenabrechnung, einen Mietvertrags-Assistenten, Musterschreiben und eine Mieteingangsprüfung über die Banking-App finanzblick. Die Daten für die Anlage V bereiten Sie laut Handbuch in WISO Vermieter vor und übernehmen sie in WISO Steuer; das ist vor allem für Nutzer dieser Steuersoftware praktisch. Eine telefonische Rechtsberatung der ARAG ist als Modul zubuchbar. Hausverwalter 365 ergänzt laut Leistungsübersicht Buchhaltung mit Konten, Online-Banking mit Mietabgleich, SEPA-Lastschriften, Mahnfunktion, Staffelmiete und die WEG-Verwaltung.

Einschränkungen: Laut Leistungsübersicht fehlen Vermieter 365 unter anderem Mahnfunktion, Staffelmiete und Gewerbeflächen, die erst Hausverwalter 365 enthält. Hausverwalter 365 läuft nur unter Windows. Zu einem Mieterportal haben wir keine Angabe gefunden.

VermietenPlus (ImmoScout24)

Für wen: private Vermieter mit ImmoScout24-Konto. Anbieter ist die Immobilien Scout GmbH. Die frühere Adresse vermietet.de leitet auf die Seite von VermietenPlus weiter.

Preise: 9,90 Euro pro Monat als Grundpreis einschließlich einer Wohneinheit, jede weitere Wohneinheit 0,99 Euro pro Monat. 30 Tage kostenlos testen ohne Bankdaten, das Abo beginnt erst nach Zustimmung, laut Anbieter jederzeit kündbar.

Verwaltung: Markt- und Wertdaten zur Immobilie mit Mietspiegel-Einschätzung, Nebenkostenabrechnung mit Schnellstart-Assistent, automatischer Mieteingangscheck, Dokumenten-Upload mit Texterkennung, Dokumentenablage mit Vorlagen und Dokumente-Assistenz. Eine Besonderheit ist die Verbindung zum Immobilienportal: Alle drei Monate können Sie eine Wohnung kostenlos auf ImmoScout24 inserieren, mit 14 Tagen Laufzeit und unbegrenzten Anfragen.

Einschränkungen: Zu Heizkostenabrechnung, Mieterportal, Anlage V, mehreren Benutzern und Datenstandort haben wir auf der Produktseite keine Angabe gefunden. Der Preis steigt mit jeder Wohneinheit.

Welche Software passt zu welchem Vermieter?

Die folgenden Fälle ordnen die Angaben der Anbieter ein. Eine Empfehlung für Ihren Einzelfall ersetzen sie nicht.

  • Eine Wohnung: vermieter1.de Free enthält Verwaltung und Abrechnung für eine Wohnung ohne Zeitlimit. objego Basics und rentably Basic sind ebenfalls kostenlos, die Nebenkostenabrechnung kostet dort aber extra.
  • Zwei bis zehn Einheiten mit Bankabgleich: Bankabgleich und Nebenkostenabrechnung bieten vermieter1.de Basic oder Pro, objego mit beiden Paketen, immocloud Starter oder Manager, hellohousing Premium und rentably Pro.
  • Mieter sollen Zählerstände und Anliegen digital melden: Ein Mieterportal nennen vermieter1.de in den Bezahltarifen, immocloud ab Manager, hellohousing Professional und rentably Pro.
  • Mehrere Personen verwalten gemeinsam: Mehrere Benutzer nennen immocloud ab Investor und rentably Pro.
  • Verwaltung vor allem unterwegs: immocloud bietet Apps für iOS und Android. Die übrigen Web-Anwendungen laufen im Browser des Smartphones.
  • Häufige Neuvermietung: VermietenPlus verbindet Verwaltung und Inserat auf ImmoScout24. vermieter1.de bietet in den Bezahltarifen Besichtigungstermine zum Buchen und ein Bewerbermanagement; ein Inserat auf einem Immobilienportal gehört nicht zu den beschriebenen Funktionen.
  • Steuererklärung mit WISO Steuer: WISO Vermieter 365 übergibt die vorbereiteten Anlage-V-Daten an WISO Steuer.
  • Steuerberater arbeitet mit DATEV: immocloud enthält den DATEV-Export in allen Tarifen, vermieter1.de im Tarif Professional für Hausverwaltungen.
  • Selbstverwaltete Eigentümergemeinschaft: vermieter1.de mit dem Zusatzmodul WEG-Verwaltung oder WISO Hausverwalter 365; immocloud deckt die Hausgeldabrechnung laut FAQ nicht ab.
  • Lieber lokal unter Windows: WISO Vermieter 365 optional als Windows-Programm, WISO Hausverwalter 365 nur unter Windows. Reine Windows-Programme für die Nebenkostenabrechnung stellt der Vergleich von Nebenkostenabrechnung-Software vor.

Umstieg: So testen Sie Vermieter-Software sinnvoll

  1. Mit echten Daten testen: Legen Sie eine Immobilie mit zwei oder drei Mietverhältnissen an, idealerweise mit einem Mieterwechsel. So sehen Sie schnell, ob die Historie stimmt.
  2. Ein Jahr nachrechnen: Erfassen Sie die Kosten des Vorjahres und vergleichen Sie das Ergebnis mit Ihrer letzten Abrechnung.
  3. Bankabgleich prüfen: Verbinden Sie das Mietkonto und kontrollieren Sie, wie viele Eingänge ohne Nacharbeit zugeordnet werden.
  4. Ausgabe ansehen: Prüfen Sie Abrechnung, Mieterhöhungsschreiben oder Steuerübersicht so, wie sie beim Mieter oder Steuerberater ankommen.
  5. Export testen: Exportieren Sie Ihre Daten einmal testweise. Dann wissen Sie, dass ein späterer Wechsel möglich ist.

Wer zunächst ohne Software weiterarbeiten möchte, findet eine kostenlose Excel-Vorlage für die Nebenkostenabrechnung. Eine fertige Abrechnung lässt sich mit dem Nebenkosten-Checker auf nicht umlagefähige Kosten und formale Mängel prüfen; der erste Check ist kostenlos und ersetzt keine rechtliche Prüfung.

Fazit

Die sieben Programme decken die Grundaufgaben der Vermietung ab, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte: kostenloser Einstieg, Apps, Zusammenarbeit im Team, Anbindung an eine Steuersoftware oder an ein Immobilienportal. Entscheidend sind Ihre Einheitenzahl, Ihre Heizungsanlage, ob Mieter ein Portal nutzen sollen und ob Sie eine Eigentümergemeinschaft mitverwalten. Nutzen Sie die Testphasen und gehen Sie die Checkliste oben mit Ihren eigenen Daten durch.

Methodik und Quellen

Auswahl: Berücksichtigt sind Programme, die in den Suchergebnissen zu „Vermieter Software“, „Software für Vermieter“, „Hausverwaltungssoftware“ und „Immobilienverwaltung Software“ sichtbar sind und sich an private Vermieter mit etwa 1 bis 50 Einheiten richten. Die Website smartvermieten.de, die in älteren Vergleichen auftaucht, war am 28.09.2026 nicht erreichbar. Software für professionelle Hausverwaltungen mit Preisen auf Anfrage ist nicht Teil dieses Vergleichs.

Kriterien: Zielgruppe, Plattform, Preismodell und Einstiegspreis, kostenloser Einstieg oder Test, Bankabgleich, Mieterportal, Dokumente und Vorlagen, Anlage V, Nebenkosten- und Heizkostenabrechnung, mehrere Benutzer, Datenstandort. Die Kriterien gelten für alle Anbieter gleich.

Vorgehen: Grundlage sind ausschließlich öffentliche Angaben der Anbieter: Preisseiten, Funktionsseiten, FAQ, Leistungsübersichten, Handbücher und AGB, abgerufen am 28.09.2026. Preise geben wir so wieder, wie sie auf der Quelle stehen, mit Angabe zu netto oder brutto und Zeitraum. Mit Testkonten der anderen Anbieter haben wir nicht gearbeitet. „Keine Angabe“ bedeutet, dass wir keine öffentliche Aussage gefunden haben.

Hinweis: Alle Angaben ohne Gewähr, Stand 28.09.2026. Preise und Funktionen können sich jederzeit ändern; maßgeblich sind die aktuellen Angaben der Anbieter. Der Vergleich ist keine Rechts- oder Steuerberatung. Falls Ihnen eine Angabe fehlerhaft erscheint, schreiben Sie an support@vermieter1.de; wir prüfen und korrigieren sie.

Quellenverzeichnis

Alle Quellen abgerufen am 28.09.2026.

vermieter1.de

objego (ista SE)

immocloud (immocloud GmbH)

hellohousing (Hello Housing GmbH)

rentably (sober care GmbH)

WISO Vermieter 365 und WISO Hausverwalter 365 (Buhl Data Service GmbH)

VermietenPlus (Immobilien Scout GmbH)

Weitere Quellen

Gesetzestexte zu diesem Beitrag

Aktuelle Fassung auf gesetze-im-internet.de, einem Angebot des Bundesministeriums der Justiz.

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